Tim Sindermann

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Wie du dich entscheidest zwischen Weniger oder Mehr?

Manchmal passiert es mir, dass ich ein wenig durcheinander komme bei all den Unendlichen Möglichkeiten, die wir alle haben:

Ist es gut, viele Kleidungsstücke zu haben, um frei immer wieder das Outfit zu wechseln?
Oder ist es vielleicht besser, nur 2, 3 Outfits zu haben, die man einfach immer trägt, damit man es einfacher und schneller hat, wenn man durch die Welt stiefelt?

Die Outfit-Frage hat mich jahrelang bewegt, denn schließlich gibt es tausende Fragen: Trag ich nur noch Leinen, Seide und Wolle? Oder ist ab und zu Plastikzeug auch in Ordnung?

Der Natur zuliebe und allen Mitwesen! liebe ich den Gedanken, einfach komplett auf jeglichen Plastik-Schrott zu verzichten (Polyester und so!), aber dann gibt es wieder so ultraschöne und sehr robuste Teile ,die ich einfach liebe!

Also, wie entscheiden?

Ich würde sagen, du richtest dich nach der LIEBE :)

Viele Yogis streben das absolute Nichts an, also erstmal auf deinen Körper, und möglichst wenig Klamotten reduzieren, und Besitztümer, Angewohnheiten, Anhaftungen und Vergangenheit immer weiter runterschrauben, bis du dein Bewusstsein herausgeschält hast!

Andere jedoch sind bereits erleuchtet oder sind sogar wieder hier auf die Erde gekommen, um der Menschheit etwas neues zu zeigen, oder sie auf die richtige Bahn zu lenken. Dann muss man nicht mehr nach "Erleuchtung" streben, also auch nicht unbedingt absolute Einfachheit umsetzen.

Dann wiederum gibt es solche, die einfach die Unendlichkeit und den Reichtum dieser Welt (und aller anderen Welten ;-) ) widerspiegeln, und nichts wollen, aber alles tun können.

Also wie entscheiden, wenn du im Grunde eine grenzenlose Weite vor dir hast, nichts willst, aber alles kannst?

Vielleicht hilft es, dich auf das nötigste zum (über)leben zu beschränken, aber in allen Ideen und Dingen, die unsere Welt schöner machen, so großzügig und unendlich zu denken wie du nur kannst?

Outfits und Klamotten sagen viel aus, wenn wir selbst viel reininterpretieren.

Darum nehm ich das immer wieder gern als Beispiel, weil eine Outfit-Änderung so viel ausmachen kann - schließlich gehen die wenigsten aktuell nackt über die Straße.

Und selbst das Nackt-Sein verrät uns, wer du wirklich bist, Ernährung und Lebensstil spiegeln sich eben in allem wieder was wir tun.

Also was wäre das nötigste, und gleichzeitig das schönste?

Fange in deinem Bewusstsein, in deinem Geist an, und sieh dich selbst als das was du sein willst in einem möglichst perfekten Gesamtbild.

Dann schaust du dir an, welche Outfits am besten zu dir passen, und was Farben, Stile, Schuhe (braucht man ja eigentlich auch nur in extremer Kälte, beim Bergklettern oder so) mit dir machen.

Denn im Grunde ist es ja egal, was wir tragen, wenn wir uns gegenseitig einfach respektieren wie wir gerade sind!

Doch für die Bequemlichkeit und auch die Ausstrahlung sorgen manchmal Kleidungsstücke, die uns ganz anders fühlen lassen.

Was passiert mit dir, wenn du ganz in Schwarz rumläufst?

Was passiert mit dir, wenn du stattdessen ganz in einem Jeansoutfit oder einem roten Kleid / rotem Anzug herumläufst?

Nutze deine Vorstellungskraft und werde kreativ, experimentiere in dieser Phase unseres Konsum-Überfluss-Zeugs und überlege einmal:

Welche Dinge würdest du auf Ewigkeit tun, wenn du und unsere Mitmenschen tausende Jahre leben können?

Ist weniger oder mehr überhaupt eine Frage, die wir stellen müssen, wenn wir eventuell eine dritte Möglichkeit: Die Unendlichkeit! wählen können? :-)

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